HistorieDie Geschichte der heutigen Aktiengesellschaft reicht bis ins Jahr 1892 zurück. In diesem Jahr entschied sich die Firma "Gessner und Pohl", die Ton in der Umgebung von Bøeziny förderte, eine Werkanlage für feuerfeste Produkte (Schamottesteine und -Mörtel) in Velké Opatovice zu bauen, ganz in der Nähe der neuen, seit 1889 Velké Opatovice und Chornice verbindenden Eisenbahn, und so auch die restlichen Rohmaterialen zu verwerten. Damals ahnten sie nicht, dass sie mit dem Bau der kleinen Schamottefabrik zugleich auch den Ausgangspunkt der Entwicklung der Gemeinde Velké Opatovice gelegt haben. Zu jener Zeit gab es nur wenige Arbeitsmöglichkeiten in dieser Region, weshalb die örtlichen Bürger die neue Fabrik begrüßten, die neue Möglichkeiten eines dauerhaften Einkommens bot. Die Fabrik selbst war nicht groß – sie hatte drei Produktionsbereiche: Öfen, Mühle und Ziegelanlage. Die Maschinenanlage war einfach gestaltet und alle Maschinen wurden von einer Dampfmaschine angetrieben. Der Brand wurde mit Generatorgas in Kammerofen Mendheim, die acht Kammer hatte, durchgeführt. Im Jahr 1897 wurden weitere sechs Kammer zugebaut. Die Schamottesteine wurden in sechs Gütegraden hergestellt. Je nach Auftragslage betrug die Produktion zwischen 4000 und 9500 Tonnen pro Jahr. Seit dem Jahr 1950 ist die Firma unter dem Namen Moravské šamotové a lupkové závody Velké Opatovice (MŠLZ) bekannt. Zu der Firma gehörten die Werke in Velké Opatovice, Mladìjov, Nová Ves, Koclíøov - Høebeè, Janùvky, Bøezina und Roubanina. Das Mutterunternehmen war Èeskoslovenské keramické závody n. p. Praha (Tschechoslowakische keramische Werke n. B. Prag). In den Jahren 1955 - 86 gehörte zu diesem nationalen Betrieb auch das Schamotte und Silikasteine produzierende Werk Vidnava. Das Werk Jevíèko war in den Jahren 1955 - 92 ein Teil der Firma und produzierte vor allem Schamotteleichtsteine. Das Werk in Velké Opatovice wurde in den Jahren 1960 – 1965 um ein neues Werk erweitert, welches man "Nová šamotka" (Neues Schamottewerk) nennt. Der ursprüngliche Betrieb wurde seitdem "Stará šamotka" (Altes Schamottewerk) genannt. Durch diese Erweiterung wurde der Betrieb in Velké Opatovice zum größten Schamotteproduzenten in Mitteleuropa mit einer Produktionskapazitätt bis zu 120 000 Tonen im Jahr. In den Jahren 1981 – 1985 wurde ein weiteres Werk in Svitavy gebaut, seine Produkte sollten die Bedürfnüsse an Silikaware - vor allem in den Kokswerken - decken. Ein langwieriger Probebetrieb brachte das Werk zur vollen Produktion gerade in einem Moment, in dem Dinas (Silika) durch den Zerfall des damaligen Marktes fast unverkäuflich wurde. Nach einer Ersatzproduktion konnte man erst im Jahr 1997, dank eines Auftrages aus den USA, die volle Kapazität des Werks zu der Produktion von Silikasteinen von höchster Qualität nutzen. Dinas ist der Hauptproduktikoneinsatz des Werks Dinas Svitavy. Im Jahr 1991 wurde die Firma MŠLZ zu einer Aktiengesellschaft. Zum 1. 1. 2000 wurde die Änderung der Organisationsstruktur durchgeführt und die Werke wurden in Produktionsbereiche eingeteilt. Im Jahr 2000 wird Moravské šamotové a lupkové závody a. s. Mitglied der internationalen Gruppe Preiss-Daimler Group und erhielt den Namen P-D Refractories CZ a.s. Grundgliederung zum 1.1.2006
|